
Der eigene Tod ist zwar kein erfreuliches Thema, trotzdem sollte sich jeder Gedanken darüber machen, welche finanziellen Folgen der Todesfall für die Angehörigen hat. Wer mit seinem Einkommen auch andere versorgen muss, etwa Ehepartner, Kinder oder Eltern, braucht eine Absicherung für den Ernstfall - Die Risikolebensversicherung.
Diese zahlt beim Tod des Versicherten eine vorher vereinbarte Summe, unabhängig davon, wie viel bisher eingezahlt wurde.
Im Durchschnitt sind nur ca. 427 Euro aus Witwen- und Waisenrente zu erwarten. Besonders für junge Familien, die noch die Ausbildung ihrer Kinder finanzieren müssen, ist die Risiko-Lebensversicherung daher beinahe Pflicht. Auch Paare, die etwa durch Bau oder Kauf einer Immobilie hohen finanziellen Belastungen ausgesetzt sind, sollten unbedingt den Todesfall absichern.
Grundsätzlich zahlt die Lebensversicherung immer im Todesfall des Versicherten, weltweit und unabhängig von der Todesursache. Von dieser Regelung gibt es allerdings zwei Ausnahmen: Ist der Tod eine Folge von kriegerischen Ereignissen, kann der Versicherer sich darauf beschränken, das Deckungskapital zu erstatten. Man erhält also nur die bisher gezahlten Beiträge plus Gewinn zurück.
Bei Selbstmord zahlt die Versicherung nur dann, wenn der Vertrag schon seit über drei Jahren besteht, oder die Tat aufgrund krankhafter geistiger Störung begangen wurde.
Unser Tipp: Wer eine preisgünstige Möglichkeit für die Todesfallvorsorge und die Familienabsicherung sucht, für den empfiehlt sich eine solche Risikoversicherung. Der Verzicht auf den Ansparvorgang und die Kapitalzahlung im Erlebensfall führt dazu, dass vergleichsweise niedrige Beiträge zu entrichten sind.